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Auf Heisse.de - DEM deutschsprachigen Computernews Anbieter, welcher auch Zeitschriften wie CT rausgibt, hab eich eine lustige Storry betreffend den ersten Wahlhochrechnungen von Bundestagswahlen gefunden.
Einige Zitate: "Der Sendeleiter Werner Höfer stellte sich schützend vor die Maschinerie und rief "Schießen sie nicht auf den Computer!", während SDP-Fraktionschef Fritz Erler heftig gegen die neumodische Zauberei wetterte: weil der Rechner so groß und unhandlich war, hatte das Deutsche Fernsehen sein mit Gästen gefülltes Wahlstudio über dem Rechenzentrum von INFAS errichtet." "Der Computer, der die Zuschauer so nachhaltig beeindruckte, dass der Wahlberichterstatter Rohlinger zeitlebens als "Mr. Computer" tituliert wurde, war eine mit 120.000 Lochkarten gefütterte IBM 1620, die über 100.000 Einzeldaten aus allen Wahlkreisen verfügte. In jedem Wahlkreis war ein INFAS-Mitarbeiter positioniert, der des Endergebis in der Minute durchtelefonierte, als es verkündet wurde." "Sie verwendete als Rechner eine PDP 11/40 von DEC, an die ein VT30-Farbterminal angeschlossen wurde: die bunten Balken- und Tortengraphiken der Veränderungen und Sitzmandate hielten Einzug ins Fernsehen, dass das Terminal abfilmte. Auch 1965 war eine Kamera dabei: Sie filmte einen Drucker, der stockend einen Bon mit den Endergebnissen ausdruckte." "Brauchte die erste Hochrechnung noch 3,5 Stunden, konnte man 1972 bereits nach einer Stunde, 1982 nach 29 Minuten eine Rechnung präsentieren, die das Endergebnis vorwegnahm." |